Förderverein
Ende 1998 gründeten auf Iniative von Hans Seitz aus Lichtenegg engagierte Bürger den Förderverein Burgruine Lichtenegg e.V.. Der Verein ist im Vereinsregister des Amtsgerichts Amberg eingetragen und wurde vom Finanzamt Amberg als gemeinnützig eingestuft. Er hat sich unter anderem der Aufgabe verpflichtet, den Verfall zu stoppen und die Burgruine der Nachwelt zu erhalten. Die Sanierungsarbeiten haben schon im Jahre 2000 begonnen und werden fortgesetzt.

Die wichtigsten Vereinsziele sind:

  1. Unterstützung der Gemeinde Birgland, Eigentümerin der Burgruine, bei deren Sanierung und Erhalt für die Nachwelt. Das geschieht durch Beschaffung von Geldmitteln durch Spenden, Zuschüsse, Beiträge oder Durchführung von Veranstaltungen und anrechenbaren Arbeitsleistungen der Mitglieder.
  2. Eine bessere Erschließung des Burgruine durch die Errichtung sicherer Aufstiegswege.
  3. Freischneiden des Burgbergs von Wildwuchs und Freihalten des Aussichtsgipfels.
  4. Erforschung der Historie der Burgruine Lichtenegg.

 

Daten zum Verein:
 

Anschrift:Förderverein Burgruine Lichtenegg e.V.
1. Vorsitzender Richard Pilhöfer
Lichtenegg 13
D-92262 Birgland
Telefon:09663/1893
Online:Internet:http://www.lichtenegg.de
E-Mail: burgruine@lichtenegg.de
Vereinslokal:Wir halten unsere Stammtische und Sitzungen turnusmäßig in Gastwirtschaften ab, deren Wirte bei uns im Förderverein Mitglied sind. 
Konten:Raiffeisenbank Illschwang-Birgland, BLZ 752 617 00, Konto 100 815 35
Sparkasse Amberg-Sulzbach, BLZ 752 500 00, Konto 200 214 682
Spenden:Auf diesen Konten eingehende Spenden werden unaufgefordert vom gemeinnützigen Verein mit Spendenbescheinigungen quittiert.

 

Historie zur Gründung des Förderverein Burgruine Lichtenegg e.V.

Von 1909 bis 1965 gab es immer wieder vergebliche Versuche die Burgruine Lichtenegg zu sanieren. 1965 wurden wenigstens einige Sicherungsmaßnahmen durchgeführt. Damals war die Palasmauer an der Südostseite noch viel höher, konnte aber nicht mehr saniert werden und wurde deshalb ein ganzes Stück abgetragen. Trotz dieser Sicherungsmaßnahmen verfiel die Burgruine in den Jahren danach immer mehr. Weitere Mauerreste, z. B. auf der Westseite, sind in der Zwischenzeit restlos verschwunden. Schon in sehr frühen Jahren hatte Hans Seitz, der spätere Gründungs- und Fördervereinsvorsitzende, immer mal wieder bei verschiedenen Gelegenheiten darauf hingewiesen, dass die letzten Mauerreste bald verschwunden sein werden, wenn nicht endlich etwas unternommen wird. Leider immer ohne Erfolg. Es hieß immer, kein Geld dafür da, Planung zu teuer, wenn der Denkmalschutz mitredet wird es unbezahlbar usw.
Im Januar 1997 machte dann Hans Seitz mit einem Leserbrief in der Sulzbach-Rosenberger-Zeitung auf den Verfall der Burgruine Lichtenegg mahnend aufmerksam. Mehrere Gespräche bei verschiedenen Versammlungen mit MdL Donhauser und Landrat Dr. Wagner im Jahr 1997 folgten und waren vorerst auch ohne Erfolg. Auf Initiative von MdL Donhauser kamen dann 1998 die ersten Ortstermine mit Raimund Karl vom Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege und der Gemeinde Birgland zustande. Die Entscheidung für eine Sanierung der Burgruine fiel bei einer Besichtigung der Burgruine Rossstein. Im Herbst 1998 wurde die Vereinsgründung vorbereitet. Der Förderverein Burgruine Lichtenegg e.V. wurde dann am 19.12.1998 von 23 Mitgliedern gegründet. Hans Seitz wurde zum 1. Vorsitzenden gewählt. Bereits Mitte 2000 konnte mit der Burgsanierung begonnen werden.